zurück zur Listenansicht

Mannheim, 29.04.2026

Abschlussbericht zum Projekt RABus veröffentlicht – rnv zieht positives Fazit

Die Partner des Forschungsprojekts „RABus – Reallabor für den Automatisierten Busbetrieb im ÖPNV in der Stadt und auf dem Land“ haben Anfang des Jahres ihren offiziellen Abschlussbericht veröffentlicht. Der Bericht dokumentiert umfassend die Ergebnisse des Projekts und beleuchtet den Einsatz der vollautomatisierten RABus-Fahrzeuge aus technischer, betrieblicher, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektive.

Als Projektpartnerin war die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) aktiv beteiligt und testete von Oktober bis Dezember 2024 das autonome RABus-Shuttle im Mannheimer Stadtteil FRANKLIN. Der Betrieb unter realen Verkehrsbedingungen lieferte Erkenntnisse für einen möglichen Regelbetrieb automatisierter Fahrzeuge im ÖPNV.

Für das Verkehrsunternehmen hatte das Projekt eine besondere Bedeutung, da es erstmals ermöglichte, vollautomatisierte Shuttles im Realbetrieb zu erproben und dabei sowohl technologische als auch betriebliche Fragestellungen umfassend zu untersuchen.

„Wir sind stolz darauf, Teil eines innovativen Forschungsprojekts gewesen zu sein, das einen wichtigen Beitrag zur Zukunft des autonomen Fahrens im öffentlichen Nahverkehr leistet“, so Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv. „Wir konnten im Rahmen von RABus wertvolle Erkenntnisse und praktische Erfahrungen für die Automatisierung des öffentlichen Verkehrs sammeln.“

Ziel des Projekts RABus war es, den Einsatz großer, vollautomatisierter Busse im öffentlichen Personennahverkehr unter realen Bedingungen zu erforschen und zu erproben. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Integration autonomer Fahrzeuge in den fließenden Verkehr – ein Vorhaben, das im Rahmen des Projekts erfolgreich umgesetzt werden konnte. Die Ergebnisse zeigen, dass vollautomatisierte sogenannte “People Mover” sicher, zuverlässig und regelkonform „im Verkehr mitschwimmen“ können.

Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse stärken die technologische und betriebliche Vorbereitung der rnv auf zukünftige autonome Mobilitätsangebote. Gleichzeitig liefern sie wichtige Impulse für die Weiterentwicklung moderner, nachhaltiger und effizienter Mobilitätslösungen im öffentlichen Personennahverkehr.

Das Projekt RABus startete im Jahr 2020 und wurde im Sommer 2025 erfolgreich abgeschlossen. Beteiligte Projektpartner waren das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS) (Konsortialführer), die DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (RAB), die Stadtverkehr Friedrichshafen GmbH (SVF) sowie ZF Friedrichshafen (ZF) und die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv). Gefördert wurde RABus durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.

Der veröffentlichte Abschlussbericht fasst die Ergebnisse zusammen und soll als wichtige Grundlage für weitere Schritte auf dem Weg zu automatisierten Fahrzeugsystemen im ÖPNV dienen. Der Bericht steht online zur Verfügung.