Mannheim

Mannheim erhält neue Fahrgastunterstände

Rund 550 Fahrgastunterstände im Mannheimer Verkehrsgebiet der rnv werden ausgetauscht.

Mannheim erhält neue Fahrgastunterstände

Im Bild v.l.n.r.: Albert Sonnenmoser (Wall), Patrick Möller (Wall), Erster Bürgermeister Christian Specht und Marcus Geithe (MV Mannheimer Verkehr) bei der Vorstellung der neuen Fahrgastunterstände in Mannheim.

Gemeinsame Presseinformation der Stadt Mannheim, der Wall GmbH und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH

Die Fahrgäste der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv), die im Mannheimer Stadtgebiet unterwegs sind, können sich bald über neue, moderne und komfortable Fahrgastunterstände freuen. Dies gaben die Stadt Mannheim, die Wall GmbH und die MV Mannheimer Verkehr GmbH am Mittwoch, 30. Mai, bekannt.

Nach Neuvergabe der Außenwerberechte – zu denen auch die Fahrgastunterstände gehören – durch die Event und Promotion GmbH für das Stadtgebiet Mannheim an die Firma Wall GmbH, werden die gut 550 Fahrgastunterstände im Mannheimer Verkehrsgebiet der rnv ausgetauscht und das bisherige Haltestellenmobiliar durch den Fahrgastunterstand Typ „Avenue“ ersetzt. Bis Ende des Jahres werden bereits mehr als 180 und damit mehr als ein Drittel aller Mannheimer Fahrgastunterstände erneuert sein

„Mit der Gestaltung der neuen Fahrgastunterstände haben wir uns lang und intensiv auseinandergesetzt. Schließlich beginnt und endet die Fahrt mit dem ÖPNV an der Haltestelle – damit sind die Fahrgastunterstände gewissermaßen die Visitenkarte des ÖPNV“, konstatiert Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht und führt weiter aus: „Das moderne Design der neuen Anlagen nimmt bewusst Bezug auf zeitlose Motive unserer Stadt. Wir machen bei einem für das Stadtbild ganz maßgeblichen Element den Sprung aus den 1980ern in die 2020er Jahre. Mit dem neuen Design werten wir die Haltestellenbereiche aber nicht nur optisch auf, sondern steigern gleichzeitig auch deutlich die Aufenthaltsqualität und den Komfort für die Fahrgäste. So haben wir die Möglichkeiten zur Fahrgastinformation verbessert oder beispielsweise auch die Sitzgelegenheiten dahingehend optimiert, dass sie sich wetterunabhängig weder zu stark aufheizen, noch zu stark abkühlen.“

„Selbstverständlich versuchen wir, die Beeinträchtigungen während der Umbaumaßnahmen so gering wie möglich zu halten“, so Marcus Geithe, Geschäftsführer der MV Mannheimer Verkehr GmbH. „Dennoch bitten wir die betroffenen Fahrgäste, Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis, dass sie punktuell mit Einschränkungen rechnen müssen.“ Allerdings habe man verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Belastungen zu minimieren. „Wir haben angeregt, bereits in diesem Jahr mit dem Austausch der FGUs zu beginnen, obwohl der neue Außenwerbungsvertrag eigentlich erst zum 1. Januar 2019 beginnt. Unser Dank gilt der Firma Wall, die dies möglich gemacht hat. Durch den vorgezogenen Beginn wurde die Maßnahme erheblich entzerrt und für die Fahrgäste werden die Vorzüge der neuen Unterstände auch schon deutlich früher spürbar“, berichtet Geithe.

Außerdem hat die rnv eigens eine Bürgerinformation eingerichtet, über die man sich stets aktuell über die Planungen und Maßnahmen informieren kann. So werden Fahrgäste und Anwohner beispielsweise über Aushänge und Infoplakate an den Haltestellen vorab über den bevorstehenden Tausch informiert. Außerdem wurde unter www.fgu-mannheim.de eigens für den Tausch ein Informationsportal eingerichtet, in dem alle Informationen zum Projekt in einem interaktiven Haltestellenplan gebündelt werden.

Die Verantwortlichen des Unternehmens Wall, das den Austausch der Fahrgastunterstände durchführen wird, haben hierfür ein Konzept erarbeitet, wie die Arbeiten nicht nur zügig, sondern auch mit minimalen Belastungen für Verkehrsteilnehmer und Anwohner von Statten gehen können. Patrick Möller, Geschäftsführer Städtemarketing und Service der Wall GmbH: „Die neuen Fahrgastunterstände werden an allen Baustandorten bereits vormontiert auf Fertigfundamenten angeliefert, sodass sie nur noch in die vorbereiteten Baugruben eingesetzt werden müssen. Diese Vormontage geschieht hier in Mannheim, dafür haben wir extra Lagerkapazitäten für die beiden Jahre angemietet. Diese Aufbauweise hat sich in vielen Großstädten Deutschlands bereits bewährt, da sie eine Bauzeit von durchschnittlich nur 10 Tagen an den einzelnen Haltestellenpunkten ermöglicht. Natürlich haben wir zudem bei der Planung der drei Bauphasen wichtige Eckpunkte berücksichtigt, zum Beispiel größere Veranstaltungen, Ferienzeiten, fahrbetriebsbedingte Aspekte oder parallel stattfindende Bauarbeiten der Stadt.“

Austausch in drei Phasen

Von den 550 Fahrgastunterständen im Mannheimer Stadtgebiet werden bis Ende des Jahres bereits gut 180 Anlagen getauscht. Erste Exemplare der neuen Fahrgastunterstände sind bereits in Mannheim zu sehen. So wurden beispielsweise im Zuge der Neugestaltung der Mannheimer Planken die Fahrgastunterstände an den dortigen Haltestellen durch Wartehäuschen des neuen Typs ersetzt. Auch im Stadtteil Rheinau wurden im Zusammenhang mit dem barrierefreien Ausbau der Endstelle neue Unterstände installiert.

Ab Montag, 25. Juni, geht es nun in drei Bauphasen weiter, wobei grundsätzlich durchgehend an verschiedenen Punkten im Stadtgebiet gearbeitet wird. Zunächst liegt der Fokus der Arbeiten eher auf den äußeren Mannheimer Stadtteilen. In einer zweiten Phase während der Sommerferien wird schwerpunktmäßig in den Quadraten gearbeitet. In der dritten Phase im September entstehen dann unter anderem in der Schwetzinger Stadt und im Bereich der SAP-Arena neue Fahrgastunterstände. Im Jahr 2019 sollen dann bis zu 350 weitere Anlagen folgen.

Der genaue Ablauf wird unter www.fgu-mannheim.de ausführlich dargestellt und regelmäßig aktualisiert.

rnv Servicenummer:
0621 465 4444