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Da sich die Fahrpläne in einem Jahr ändern können, lohnt es sich, den rnv Online-Fahrplan regelmäßig zu erneuern. Ab wann der Plan seine Gültigkeit hat, steht rechts unten auf den Fahrplänen.

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Ludwigshafen, Mannheim

rnv reduziert das Fahrtenangebot in Mannheim und Ludwigshafen – Hintergrund sind Krankenstand und Ersatzteilmangel

Derzeit kommt es im Verkehrsgebiet der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) vermehrt zu Fahrtausfällen, welche ihre Ursache in einem derzeit hohen Krankenstand im Fahrdienst sowie der angespannten Ersatzteilversorgung haben. Um weiterhin ein planbares, verlässliches und zuverlässiges Angebot für die Fahrgäste anbieten zu können, reduziert die rnv zunächst und vorübergehend auf einzelnen Buslinien ihr Angebot.

 

Diese Änderungen gelten im Busbereich ab Montag, 24. Oktober und sind im Detail hier einzusehen. Die Planerinnen und Planer der rnv arbeiten derzeit auch weitere Maßnahmen für den Stadtbahnbereich aus, die nach den Herbstferien ab 7. November gelten werden.

Entscheidung für mehr Planbarkeit

Der im Verkehrsunternehmen momentan erhöhte Krankenstand im Fahrdienst sowie der aufgrund des allgemeinen Ersatzteilmangels anhaltende Wartungs- und Reparaturstau stellen eine besondere Herausforderung dar. Der nun vorübergehend geltende reduzierte Fahrplan hat das Ziel, auch unter widrigen Umständen einen stabilen und planbaren Betrieb sicherstellen zu können. Dabei finden weiterhin gut 95 Prozent aller Fahrten statt.

Christian Specht, Aufsichtsratsvorsitzender der rnv sowie Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent der Stadt Mannheim, erklärt: „Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation. Bereits seit Monaten hatte die Belegschaft der rnv unter großem Einsatz gearbeitet und zahllose Überstunden geleistet, um den vollen Linienbetrieb bis zuletzt aufrecht zu erhalten. Wir bedauern, dass unsere Fahrgäste dennoch von zu viele Ausfällen und Verspätungen betroffen sind. In Anbetracht der schwierigen Situation haben wir entschieden weniger frequentierte Linien einzustellen, damit wichtige Linien zuverlässig bedient werden können. Dieser Schritt wurde zwischen Stadt und rnv eng abgestimmt und ist notwendig, damit der Betrieb stabilisiert wird.“

„Wir wissen, dass die aktuelle Situation für viele unserer Fahrgäste sehr schmerzhaft ist“, fügt Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv, an. „Auch uns tut es selbstverständlich weh, unser Angebot reduzieren zu müssen. Aktuell ist es aus unserer Sicht für unsere Fahrgäste, aber auch für unsere Fahrerinnen und Fahrer, besser, den Fahrplan an der ein oder anderen Stelle kontrolliert und zeitlich begrenzt einzuschränken, um damit insgesamt für alle ÖPNV-Nutzer mehr Verlässlichkeit bieten zu können.“

Große Anstrengungen in allen Unternehmensbereichen

Die problematische Situation ist indes nicht auf die rnv allein beschränkt: Deutschlandweit sind praktisch alle Verkehrsunternehmen in unterschiedlichem Maße von den gleichen Problemen betroffen. Dennoch unternimmt das Unternehmen bereits seit einiger Zeit große Anstrengungen, um die Situation zu verbessern. Seit Jahren investiert die rnv massiv in die Personalgewinnung, insbesondere im Fahrdienst, sowie in die Gesunderhaltung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zur Gewinnung von Fahrpersonal laufen Kampagnen wie die Job-Speed-Datings, Betriebsvorstellungen mit Influencern sowie Kooperationen mit den Jobcentern.

Schon seit einigen Jahren wird bei der rnv vorausschauend geplant, um sich gegen Mangelsituationen zu wappnen: Mit Beginn der Corona-Krise hat die rnv ihre Lagerhaltung und Ersatzteilbewirtschaftung auf die sich abzeichnenden Lieferschwierigkeiten umgestellt. Auch werden für einzelne Teile neue Technologien wie die additive Fertigung erprobt, um weniger auf weltweite Lieferketten angewiesen zu sein.