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Ein Schritt in Richtung Normalität im ÖPNV: Einbau der Glastrennscheiben in rnv-Bussen dauert an

Bei einem Pressegespräch auf dem Mannheimer Betriebshof der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) stellten Christian Specht, Vorsitzender des rnv-Aufsichtsrats, und Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv, heute den Stand der Maßnahme zum Schutz von Fahrgästen und Fahrpersonal vor. Der Einbau von Glastrennscheiben am Fahrerplatz in Bussen bietet einen Infektionsschutz für die einsteigenden Fahrgäste sowie für das Fahrpersonal. Dies ermöglicht auch wieder den Verkauf von Fahrscheinen durch die Fahrerinnen und Fahrer.

Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv, und Christian Specht, Aufsichtsratsvorsitzender der rnv, in einem Bus, in dem eine neue Glastrennscheibe verbaut wurde.

In einer ersten Umbauphase im Juni wurden bereits 58 Busse mit einem Baujahr 2015 und jünger mit einer Glastrennscheibe ausgerüstet, die verbleibenden älteren Busmodelle folgen in einer zweiten Phase im Juli. Hintergrund für die Aufteilung in Phasen ist die aktuell noch ausstehende Homologation, also die Abnahme des Scheibenmodells für die älteren Fahrzeuge. Ein Vorteil der Homologation ist, dass die umgerüsteten Fahrzeuge nicht erneut einzeln durch den TÜV abgenommen werden müssen. Sie können stattdessen direkt nach ihrer Umrüstung eingesetzt werden. Der Einbau einer Scheibe dauert bei den neueren Bussen etwa eine Stunde pro Bus. Hier wurde lediglich das bereits verbaute kurze Glaselement durch eine lange Scheibe aus Sicherheitsglas ersetzt. Mit voraussichtlich drei Stunden wird der Einbau der Scheiben in der zweiten Umbauphase nun aufwändiger, da die Befestigung der Scheibe aus Polycarbonat für die älteren Busmodelle komplexer ist. Das Land Baden-Württemberg bezuschusst den Einbau der Trennscheiben mit 1.500 Euro pro Bus.

„Die neuen Glastrennscheiben in den Bussen sind nur eine von vielen Maßnahmen, die die rnv zu Zeiten der Corona-Pandemie umgesetzt hat. Der Verkehrsbetrieb zeigt mit vielen Fahrplananpassungen, Informationskampagnen für Hygiene- und Abstandsregeln sowie der Desinfektion der Fahrzeuge, dass er in der Krise flexibel und zum Schutz der Fahrgäste agieren kann. Unser Ziel ist es, den ÖPNV so coronafest zu machen, dass wir spätestens im nächsten Jahr wieder die Fahrgastzahlen erreichen, die wir vor der Pandemie hatten“, resümiert rnv-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Specht, der erst am 25. Juni 2020 an die Spitze des Aufsichtsrats der rnv gewählt wurde. Darüber hinaus ist er Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent der Stadt Mannheim.

Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv, ergänzt: „Der Einbau der Scheiben ist sowohl für uns als auch unsere Kunden ein weiterer Schritt auf dem Weg zurück zur Normalität im ÖPNV, der durch die Pandemie besonders betroffen war: Seit 27. April sind unsere Mobilitätszentralen wieder geöffnet, seit 15. Juni können unsere Kunden in den mit Trennscheibe umgerüsteten Bussen wieder Fahrkarten kaufen und seit 29. Juni sind wir auch im Abend- und Nachtverkehr zum regulären Fahrplan zurückgekehrt.“

Nach wie vor gelten dennoch einige Regelungen zum Schutz vor einer Infektion mit COVID-19: Das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung ist in den Bussen und Bahnen sowie an den Haltestellen weiterhin Pflicht. Die Fahrgäste werden gebeten, die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu beachten. Diese Regelungen und Hinweise werden seit 27. April auch im Zuge einer umfangreichen Kommunikationskampagne der rnv an Fahrgäste herangetragen. Mit diesem Startschuss wurde auch das im März stark reduzierte Fahrplanangebot wieder sukzessive hochgefahren – bis zur vollständigen Rückkehr zum regulären Fahrplan am 29. Juni. Weiterhin werden die Fahrzeuge der rnv zum Schutz der Fahrgäste regelmäßigen Desinfektionsreinigungen unterzogen. Bei Bussen, in denen noch keine Glastrennscheibe als Gesundheitsschutz verbaut wurde, trennt zudem bis zur Nachrüstung des einzelnen Fahrzeugs ein gut sichtbares Absperrband und ein Hinweisschild den vorderen Bereich des Busses ab.