Mannheim

Zukunftsträchtige ÖPNV-Investitionen laufen planmäßig

Nur wer kontinuierlich in zukunftssicheren und umweltfreundlichen ÖPNV investiert kann die Lebensqualität in Ballungsräumen wie der Metropolregion Rhein-Neckar dauerhaft erhalten. Aktuell verschaffte sich der Geschäftsführer der MVV Verkehr GmbH, Marcus Geithe, einen Überblick über die pünktlich zum Ende der Sommerferien abgeschlossenen ÖPNV-Projekte im Mannheimer Verkehrsgebiet.

Zukunftsträchtige ÖPNV-Investitionen laufen planmäßig

Zukunftsträchtige ÖPNV-Investitionen laufen planmäßig

Durch enge Abstimmung, Zusammenlegung von Maßnahmen und stetige Anpassung konnten die Bauabläufe vielerorts so optimiert werden, dass die Einschränkungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer gering und die Baukosten im Rahmen bleiben. Geithe sieht in den aktuellen Projekten mehr als nur den Erhalt des Status-Quo, sondern auch erhebliche Verbesserungen für Fahrgäste und Verkehrsteilnehmer. Investitionen in die ÖPNV-Infrastruktur sind an vielen Stellen im Stadtgebiet notwendig. So wurden die vergangenen Sommerferien genutzt, um beispielsweise in der Waldhofstraße 770 Meter Gleise inklusive Eindeckung mit Rasengleis und Unterbau zu erneuern. Insgesamt gut zwei Millionen Euro wurden bisher investiert, um einen Teil der meistbefahrenen Stadtbahnstrecke der Linien 1 und 3 fit für die künftigen Jahrzehnte zu machen. Weitere Teile dieser wichtigen Strecke werden in der nächsten Zeit folgen.

Zeitgleich mit den Arbeiten in der Waldhofstraße wurden außerdem die Gleise in der Sandhofer Straße erneuert. Somit konnten die Einschränkungen auf den ÖPNV-Betrieb so gering wie möglich gehalten werden. Auch sorgte die enge Abstimmung mit der Mannheimer Firma Saint Gobain für einen idealen Bauablauf der Beteiligten: So führte das Unternehmen Arbeiten in der Sandhofer Straße im Schatten der Gleiserneuerung durch.

Rheinau neue Ausbauphase
Voll im Zeitplan liegt auch der Umbau des Bahnhofs Rheinau. Die Arbeiten befinden sich bereits mit Ende der Sommerferien in einer neuen Phase. Ab 11. September werden die bisherigen Gleisbögen der Wendeschleife entfernt. Deswegen können die Bahnen derzeit nur bis zur Haltestelle „Karlsplatz „ fahren. Von dort führt ein Schienenersatzverkehr mit Bussen an die Endhaltestelle mit Bedienung aller Haltestellen zwischen „Karlsplatz“ und „Bahnhof Rheinau“. Für einen komfortablen Umstieg zwischen Busse und Bahnen am Karlsplatz wurden die Haltepositionen barrierefrei umgestaltet. „Ein erster Schritt zur Verbesserung am Karlsplatz ist somit geschaffen“, so Geithe, „in Punkto Kenntlichmachung der Gefahrenstellen im Baufeld können wir allerdings noch geringfügig nachbessern“, zu diesem Ergebnis kam der Geschäftsführer, der MVV-Verkehr GmbH, bei seiner Visite am vergangenen Freitag.

Weitere Baumaßnahmen folgen
Auch wenn im Jahr 2017 bereits intensiv gearbeitet wurde und beispielsweise die neue Gleistrasse in den Mannheimer Planken Mitte November vor der Fertigstellung steht, gibt es noch einiges zu tun. „Gerade deshalb bedarf es stets enger Abstimmung zwischen den Verantwortlichen und intensiver Information aller Verkehrsteilnehmer.“ sagte Marcus Geithe.

Schon jetzt absehbar ist beispielsweise eine Gleiserneuerung im Bereich der Haltestelle Universität nach Wiederinbetriebnahme der Planken im November. Die Gleisbögen in Richtung Hauptbahnhof und in der Gegenrichtung  müssen dringend saniert werden. „Es ist wichtig, dass wir neben der Hauptschlagader Mannheims beachten, auch das gesamte Netz in Ordnung zu halten“, so Geithe. 

Im Mannheimer Verkehrsgebiet liegt die Schieneninfrastruktur der rnv nach wie vor im Besitz der MVV-Verkehr GmbH, die auch für die Finanzierung von Aus- und Neubauvorhaben verantwortlich ist.

rnv Servicenummer:
0621 465 4444