Siegerbeitrag verspricht Spiel, Spaß und Spannung mit dem ÖPNV.

Beim gestrigen „TRIOD“ Demonstrationstag am 29. November wurden die besten und innovativsten Vorschläge vorgestellt und von einer Jury bewertet. Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro gewann ein Bus- und Bahn-Detektivspiel für das Smartphone.

Am 16. Oktober riefen der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) junge kreative Köpfe zu einem Programmierwettbewerb auf. Unter dem Motto „Programmiere deine Innovation!“ startete der studentische Wettbewerb „TRIOD“ – „Travellers’ Realtime Information mit Open Data“ für neue digitale Angebote der gestern seinen Abschluss in der Ergebnispräsentation fand.


Bei der Entwicklung neuer digitaler Ideen setzen rnv und VRN  in diesem Jahr wieder auf die Studierenden.

Die Teilnehmer arbeiteten mit dem Open Data-Angebot, welches den Entwicklern und Programmierung die Möglichkeit bot, eigene Applikationen unter Verwendung von Echtzeitdaten zu erstellen oder diese in bestehende Applikationen zu integrieren. Dazu stellten die beiden Unternehmen gemeinsam die rnv-Fahrplandaten sowie die gesamten Fahrplandaten im VRN-Verbundgebiet, inklusive Fernverkehr, zur Ansicht und Weiterverarbeitung über die Schnittstelle „TRIAS“ zur Verfügung. Dazu gehörten unter anderem tagesaktuelle Fahrplandaten, Echtzeitabfahrten aller rnv-Haltestellen und -Linien sowie Informationen zu Störungen, Sonderverkehren und Umleitungen im Verkehrsgebiet. Des Weiteren konnten die Teilnehmer auf Datenpakete verschiedenster Themengebiete, wie zum Beispiel die Lage von Kundenzentren und Verkaufsstellen, Linien- und Haltestelleninformationen und vieles mehr zugreifen.


Gestern Nachmittag gab es bei der Ergebnispräsentation nur Gewinner. Drei Teams durften ihre Ideen vorstellen und zeigten wie ihre Entwicklungen funktionieren.


Der erste Beitrag wurde von Joe Andary und Tim Hardieck, zwei DHBW Studenten im Bankenwesen vorgestellt. Sie präsentierten ein Touchpad, das zum Beispiel an Haltestellen integriert werden kann und den Kunden Informationen über den Fahr- und Liniennetzplan sowie eine Feedback Funktion bietet. Die beiden Studenten belegten mit ihrer Idee den zweiten Platz und gewannen ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

Der zweite Beitrag kam von Till Menke, einem Rechtswissenschaftsstudenten aus Heidelberg, der eine Anwendung präsentierte, die dem Kunden kurzfristige Entscheidungsfragen bei Alternativrouten beantworten kann. Auch er belegte den zweiten Platz und gewann ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.
Der Siegerbeitrag des gestrigen Nachmittags war ein Detektivspiel „Scotland Yard“ das als App fürs Smarthphone auf dem Liniennetzplan des Verkehrsgebiets basiert. Hierüber solle es gerade neuen Kunden (z.B. Erstsemester) ermöglicht werden spielerisch Wege im ÖPNV kennenzulernen. Diese Idee wurde entwickelt von Simon Heiss, einem Informatiker aus Karlsruhe. Für seine spielerische Applikation gewann er den ersten Platz und ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

rnv Servicenummer:
0621 465 4444