RNV unterstützt Schweigeminute im Gedenken der Opfer des Holocaust

Innehalten, stillstehen, verharren. Wenn am Freitag, 28. Juni, 11 Uhr, die Stadt Köln ihren Alltag für zwei Minuten symbolisch unterbricht, wird auch der öffentliche Nahverkehr der Metropolregion Rhein-Neckar für einen denkwürdigen Augenblick ruhen. Die RNV unterstützt den Aufruf zu einer Schweigeminute im Gedenken der Opfer und Widerstandskämpfer des Holocaust.

Inspiriert vom israelischen Gedenktag Jom haSho’a, lädt die in Berlin lebende israelische Künstlerin Yael Bartana im Rahmen ihres Projektes  „Zwei Minuten Stillstand“ zu einem Akt des kollektiven Gedenkens ein – eine gemeinsame Performance, die uns dazu auffordert, die Gegenwart, die Geschichte reflektieren und für unsere gemeinsame Zukunft als Warnung zu verstehen. Das Projekt ist eine Auftragsarbeit der Impulse Theater Biennale 2013, gefördert durch die Akademie der Künste der Welt, Köln.

Im stillen Gedenken unterbricht die RNV daher den Fahrbetrieb und unterstützt das gemeinsame Zeichen der Trauer und des Mitgefühls mit den Opfern, der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt sowie der Vielfalt und Offenheit Deutschlands.

Im Zeichen des aktiven Erinnerns sowie der Übernahme von Verantwortung ist dieser Aspekt der Vergangenheit des ÖPNV in der Region aufgearbeitet worden und steht hier zum Download bereit.

Mehr zum Projekt "Zwei Minuten Stillstand" gibt es hier: www.zweiminutenstillstand.de  / www.festivalimpulse.de 

rnv Servicenummer:
0621 465 4444